Passend zu Lindis Nockenwellen-Thematik...
Der
Ventilhub gemessen senkrecht auf den Ventilteller beträgt:
Einlass: 7,2 mm
Auslass: 7,7 mmNaja.
Was noch? Thema "Restliches Pitting in der überschliffenen Nockenwelle"!
Hans sagt:
"Aktuell würde ich die Roststellen, wie ich sie auf dem Foto sehe, weitgehend ignorieren, bzw. drüberpolieren und sonst garnix machen.
Mei drüberschweißen wär nett, aber die tragende Fläche im Vergleich zu vorher ist ja eh ganz gut, und so hoch sind die Flächendrücke bei dem Motor ja nicht, weder Federdruck noch dynamischer Druck durch hohe Drehzahl. Sinnvoll wäre vielleicht, die Nocke vorher gut zu kopieren, dass man irgendwann mal eine Neue fertigen könnte wenns wäre.
Wenn ich die aufgeschweißte Nocke nachschleifen sollte, müsste ich vorher die Nocke erstmal genau kopieren, auf eine Welle aufziehen um sie in die Kopiermaschine einspannen zu können, und die nachzuschleifende Nocke danach genau einrichten um wirklich nur die nachzuschleifende Stelle abzutragen, was sehr schwierig ist und meistens nicht besonders gut gelingt. Gerad bei Nocken mit so steilen Flanken wie Deiner ist das so."
Mike und Vic sagen:
"Hart auflasern, ordentlich einspannen und selber drüber feilen. Diamantfeilen, Läpppasten, Schleifleinen 400-1200, so halt. Da, wo es jetzt noch kleine Löcher gibt, kann es nämlich weiter auswaschen und ausbrechen."
Ercan (Motorenbauer, hat mir den Enfield-Kopf überholt und war beeindruckt von unserem überholten Sunbeam-Kopf):
"Vooorsichtig ansenken, um die Ränder zu entgraten. Dann fahren und beobachten! Aufschweißen, hm. Man kennt das Material der Nockenwelle nicht, wie was wo gehärtet wurde oder auch nicht, und die Lauffläche der Schlepphebel auf den Nocken ist mehr als ausreichend." Zum Nachschleifen äußert er sich wie Hans.
Ich hoffe, ich hab die Aussagen aller Beteiligten richtig wieder gegeben.
Tja, und ich steh jetzt da und muss selber entscheiden.
